Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Zu Fuß zur Schule – das „Verkehrszähmer-Projekt“


Jedes Jahr von den Herbstferien bis Ostern beschäftigen wir uns mit einem Projekt, das vom Ministerium Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, dem Netzwerk Verkehrssicheres NRW und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung 2013 ausgeschrieben wurde.


In diesem „Verkehrszähmer-Programm“ geht es um ein ganzheitliches Schulwegkonzept mit dem Ziel, dass die Kinder selbstständig, eigenverantwortlich und sicher mobil sind, die „Elterntaxis“ im Schulumfeld reduziert werden und somit einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftqualität zu leisten.
Viele Eltern bringen ihre Kinder täglich mit dem Auto zur Schule und holen sie wieder ab. Das tun sie aus Sorge um ihr Kind, damit ihm nichts passiert und sie es sicher und pünktlich in der Obhut der Schule wissen. Leider wird durch diese Elterntaxis die Schulumgebung für die Kinder unsicherer und unruhiger:


• es wird um Parkplätze gerungen, damit Kinder sicher und ungehindert aussteigen können
• es wird auf Gehwegen und im Wendehammer gehalten, geparkt und gewendet
• es wird mitten auf der Straße oder auf dem Schulhof gehalten, um das Kind aussteigen zu
lassen
• und, und, und


Der Verkehrszustand vor unserer Schule soll also verändert werden MIT ELTERNMITHILFE und der Hilfe der Kinder! Wir wollen es Eltern und Kindern schmackhaft machen, im wahrsten Sinne des Wortes zur Schule zu GEHEN.


Hauptpersonen des Programms sind die Kinder, und es gilt, ZAUBERSTERNE zu sammeln. Diese bekommen die Kinder, wenn sie z.B. den Weg von zu Hause zur Schule oder zur Bushaltestelle und zurück zu Fuß gehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Kind allein, mit anderen Schulkindern oder in Begleitung der Eltern, Großeltern oder anderer Eltern etc. geht.


Um besser in der dunklen Jahreszeiten gesehen zu werden, tragen die Kinder auf dem Schulweg oder auf dem Weg zur Bushaltestelle einen Sicherheitskragen oder eine Sicherheitsweste. Auch dafür bekommt die Klasse Zaubersterne – und die Kinder üben, sich als Fußgänger achtsam, vorausschauend und eigenverantwortlich zu bewegen und kommen schon morgens wacher in der Schule an, weil ihr erstes Mitteilungs- und Bewegungsbedürfnis gestillt ist. Nebenbei lernen sie selbst pünktlich zu sein und üben sich in solidarischem Handeln. Sollte der Schulweg zu lang sein, können Eltern mit ihrem Kind gemeinsam eine Ausstiegsstelle vereinbaren und das Kind die letzten 10 Minuten zu Fuß gehen lassen. So kann das Kind andere Schulkinder treffen und sich vor dem Unterricht noch ein wenig bewegen. Wir haben dafür sog. „Ausstiegsstellen“ mit der Polizei vereinbart – Pläne hängen in der Schule aus.


Die Eltern versprechen, die Verkehrssicherheit einzuhalten und zu unterstützen. Dieses geschieht in Form eines „Verkehrssicherheits-Versprechens“ (Geschwindigkeit, rücksichtsvolles Parken, Sicherheitsgurt, Kindersitz, Handyverbot etc.), das Ihnen die Kinder vorlegen werden. Auch dafür gibt es Zaubersterne. Hat die Klassengemeinschaft eine bestimmte Anzahl von Zaubersternen gesammelt, wird die gesamte Klasse belohnt (z.B mit einer doppelten Pause oder einer Spielstunde).


Wir freuen uns, wenn Eltern unser Projekt unterstützen, indem sie mit ihrem Kind über den Schulweg sprechen, Verhaltensregeln üben und besprechen, was es tun soll, wenn etwas Unvorhergesehenes (Ampelausfall, Straßenbauarbeiten u.a.) passiert und das Gewicht des Tornisters kontrollieren, damit dieser nicht zu schwer ist.

Fragen zum Projekt beantwortet Ihnen vielleicht das folgende Dokument:

Verkehrszähmer - mögliche Fragen zum Projekt